In Begegnung mit anderen: Intersektionale Feminismen in solidarischen Räumen

In Begegnung mit anderen: Intersektionale Feminismen in solidarischen Räumen

Das Projekt „In Begegnung mit anderen: Intersektionale Feminismen in solidarischen Räumen“ des maiz – Autonomes Zentrum von und für Migrant*innen setzt sich kritisch mit intersektionalen feministischen Perspektiven auseinander. Im Mittelpunkt stehen insbesondere muslimische Feminismen, Machtverhältnisse, Diskriminierungsformen sowie digitale Infrastrukturen und ihre Auswirkungen auf marginalisierte Gruppen.

Aus einer queer-feministischen, antirassistischen und dekolonialen Perspektive hinterfragt das Projekt dominante, universalistische Menschenrechtsdiskurse und macht sichtbar, wie diese historisch mit Kolonialismus, weißer Vorherrschaft und neoliberalen Machtstrukturen verknüpft sind. Dabei wird aufgezeigt, wie Gewalt, Ausgrenzung und Prekarität sowohl in gesellschaftlichen als auch in digitalen Räumen fortbestehen und durch Technologien, Algorithmen und Überwachungssysteme verstärkt werden.

Im Rahmen von Online- und Präsenz-Workshops schafft das Projekt solidarische Räume des Austauschs, der kritischen Reflexion und des kollektiven Lernens. Geplant sind zwei Workshops zu intersektionalem Feminismus mit Fokus auf muslimischem Feminismus unter der Leitung von Asma Aiad sowie ein Online-Workshop in Kooperation mit TITiPI – The Institute for Technology in the Public Interest, der sich mit antikolonialen und antifaschistischen Technologien auseinandersetzt.

Die Zielgruppe sind insbesondere Migrant*innen und geflüchtete Personen aus Linz und Umgebung, vor allem Frauen*, FLINTA*-Personen, Aktivistinnen und zivilgesellschaftliche Akteurinnen. Ziel des Projekts ist es, politisches Bewusstsein, kritisches Denken und solidarisches Handeln zu stärken sowie Räume für utopische Vorstellungen, gegenseitige Fürsorge und gesellschaftliche Veränderung zu eröffnen. Wir werden auch die Künstlerin Luiza Prado begrüßen, die uns dazu einlädt, über die Beziehungen und das Wissen zwischen Pflanzen, politischen Infrastrukturen und Technologie nachzudenkenWir werden auch die Künstlerin Luiza Prado begrüßen, die uns dazu einlädt, über die Beziehungen und das Wissen zwischen Pflanzen, politischen Infrastrukturen und Technologie nachzudenken

 

Anmeldung erforderlich unter maiz@servus.at

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Projektlaufzeit
2025 - 2026