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maiz forschung

Im Zuge ihrer Tätigkeiten hat maiz von Beginn an theoretisch-wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht (u.a. im Rahmen von Projektarbeiten, für Medien, Lehrveranstaltungen und Workshops, künstlerische Interventionen etc.).

2003 wurde innerhalb von maiz ein eigener Forschungsbereich etabliert. Seitdem beteiligen wir uns auch gezielt an zahlreichen wissenschaftlichen Projekten, u.a. zu den Themen Arbeitsmigration von Frauen und Selbstorganisierung von Migrantinnen (SOM). Damit leistet maiz auch grundlegende Recherchearbeit, die für die Analyse der Arbeits- und Lebensbedingungen von Migrant_innen in Österreich bedeutsam ist. Darüber hinaus setzen wir uns auch wissenschaftlich mit bestehenden Bildungskonzepten für Migrantinnen auseinander, um unsere Bildungspraxis in maiz weiterzuentwickeln und Anstoß zur Entwicklung von neuen Zugängen und Konzepten zu geben, die postkoloniale und feministische Aspekte berücksichtigen.

Dr.in Luzenir Caixeta, Mitbegründerin von maiz und Koordinatorin des maiz-Forschungsbereichs, erläutert in einem Interview, warum es für maiz wichtig ist, eigene Forschungsarbeit zu betreiben.

Die migrantische Perspektive stellt – als politische und ethische Kategorie – den zentralen Blickwinkel der maiz-Forschungsarbeit dar. Ausgehend von den konkreten Lebenserfahrungen und der (Selbst-)Betroffenheit werden Migrantinnen vor dem Hintergrund ihrer Marginalisierung, Instrumentalisierung und Unsichtbarmachung – mit bewusster Parteilichkeit – als zentrale Subjekte der wissenschaftlichen Arbeit dargestellt.

Die Forschungsarbeit von maiz soll insbesondere die soziale, kulturelle und politische Arbeit von SOMs stärken – und so auch im akademischen Bereich neue Gesprächs- und Bündnispartner_innen erreichen. Die Verleihung des Käthe-Leichter-Staatspreises für Frauenforschung, Geschlechterforschung und Gleichstellung in der Arbeitswelt 2010 an Luzenir Caixeta verstehen wir als positive Resonanz auf diesen Arbeitsbereich.

Angebote:

- Teilnahme an Expertise-Kreisen zu für uns relevanten Themenfeldern;

- Beiträge für Studien- und Forschungsarbeiten (z.B. in Form von Interviews);

- Vorträge, Diskussionen und Workshops (für Student_innen, bei Kongressen, usw.)

- Verfassen und Veröffentlichung von Artikeln

- Beteiligung an wissenschaftlichen Studien (als Projektpartnerin oder -trägerin)

 

maiz Forschung wird gefördert durch das EU-Programm Daphne, das Land Oberösterreich und das Bundesministerium für Bildung und Frauen:

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